CFS Online Lecture
20.04.2026 | 17.30 - 18.30 Uhr
Der Weltleitwährungsstatus des Dollars unter Trump
Mit dem Bretton-Woods-System erhielt der US-amerikanische Dollar nach dem Zweiten Weltkrieg den Weltleitwährungsstatus, der mit einem „exorbitanten Privileg“ verbunden war:
Die Länder an der Peripherie des Weltwährungssystems finanzierten durch das Halten von US-Treasuries die Staatsausgaben der USA mit. Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems verlor der Dollar zwar den Weltleitwährungsstatus in Europa an die Deutsche Mark. Im Rest der Welt blieb er aber als „informeller Dollarstandard“ erhalten. Der Vortrag erklärt, warum seit der Jahrtausendwende das Vertrauen in den Dollar als Weltleitwährung schleichend verloren gegangen ist. Es wird analysiert, ob entgegen vieler Erwartungen Donald Trump mit Kevin Warsh als Präsident der Fed eine Trendwende bringt.
Moderation: Prof. Dr. Rainer Klump, Direktor CFS und Goethe-Universität Frankfurt
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